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Rasenschnittentsorgung

FWG Polch: Annahme von Rasenschnitt – Geht doch!


Kürzlich hatten wir berichtet, dass der Antrag der FWG-Fraktion auf Annahme von Rasenschnitt auf dem Gelände des Grünschnittsammelplatzes in Polch vom Stadtrat am 02.04.2019 mit den Stimmen der CDU- und SPD-Fraktion abgelehnt wurde.

Heute hatten wir die Gelegenheit, die Container-Annahmestelle der Gemeinde Kruft zu besichtigen. Dort wird Rasenschnitt, unbelasteter Erdaushub, unbelasteter Bauschutt und Laub freitags und samstags in festgelegten Zeiten angenommen. Dies wird vom Abfallzweckverband finanziell gefördert.

Die Container haben eine niedrige Seitenwand und sind auf einem eingezäunten Gelände so positioniert, dass ein Beladen aus dem Fahrzeug/Anhänger heraus gut funktioniert. Der Platz sieht sauber aus. Während unserer Anwesenheit hat die Bevölkerung diese Entsorgungsmöglichkeit rege genutzt. Seitens der Platz-Aufsicht wurde berichtet, dass man mit dieser Lösung den Einwohnern den längeren Weg nach Ochtendung ersparen und auch eine geregelte Entsorgung gewährleisten wollte. Als pfiffige Idee schilderte er die „Tauschbörse für Pflastersteine“. Übrig gebliebene oder ausgebaute und noch gut erhaltene Pflastersteine werden von den abgebenden Bürgern auf Paletten gelagert und können von dort wieder mitgenommen werden. Auch dieses Angebot wird von der Bevölkerung gerne angenommen.

Was für Polch nicht gewollt ist, funktioniert in Kruft. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass auch in Polch solch eine sinnvolle Entsorgungsmöglichkeit angeboten wird.

Für weitergehende Information finden Sie auf www.fwg-polch.de sowie auf Facebook.

Pressemitteilung der FWG Polch e.V. vom 27.04.2019

 

 

Unser Antrag auf Annahme von Rasenschnitt wurde abgelehnt!

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit Schreiben vom 15.02.2019 hat die Fraktion der Freien Wählergruppe Polch e.V. beantragt, die Entsorgung von Rasenschnitt für alle Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern. Hierzu hatten die Freien Wähler bereits im Jahre 2018 auf der Ebene der Verbandsgemeinde Maifeld darum gebeten, mit der Kreisverwaltung Gespräche aufzunehmen, wie eine örtliche Annahmestelle geschaffen werden könne.

Der zuständige Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel hat ...hierzu mitgeteilt, dass eine geförderte Errichtung einer Containerinsel zur Annahme von Erdaushub, Bauschutt, Laub und Rasenschnitt möglich ist, wenn die betreffende Ortsgemeinde bereit ist, die Annahmestelle zu betreiben. Demnach wäre es also möglich, auf dem Gelände des Grünschnittplatzes räumlich auch eine Containerinsel zur Annahme der gennannten Abfallstoffe zu errichten.

Nach den Vorgaben der Kreisverwaltung muss die Containerinsel im Zeitraum 01. März bis 30. November jeweils 12 Stunden die Woche zur Annahme von diversen Abfallstoffen geöffnet und durch Personal überwacht werden. Hierfür wird ein Personalkostenzuschuss von 9.000€ pro Jahr gewährt. Bezogen auf die Öffnungszeiten und die in dieser Zeit für die Stadt anfallenden Personalkosten entspricht dies einer nahezu vollständigen Übernahme der Personalaufwendungen.

Seitens der Stadt wäre es daher lediglich erforderlich, auf dem Gelände des Grünschnittplatzes für den Standort der Containerinseln die Einzäunung zu übernehmen. Dies ist nach unserer Auffassung mit geringem Aufwand möglich.

Der Stadtrat hat unseren Antrag auf Annahme von Rasenschnitt in seiner Sitzung am 02.04.2019 mit den Stimmen der CDU und SPD abgelehnt. Damit wird Ihnen allen die Möglichkeit genommen, Ihren Rasenschnitt innerhalb des Ortes ordnungsgemäß zu entsorgen.

Wer mit offenen Augen in Feld und Flur unterwegs ist, wird feststellen, dass die widerrechtlichen Ablagerungen von Rasenschnitt und sonstigen Stoffen in der Natur und auf dem Grünschnittplatz zugenommen haben. Im ersten Jahr der Einführung des Abfallwirtschaftskonzeptes wurden seitens der Kreisverwaltung auf dem Grünschnittsammelplatz Behälter für die Entsorgung von Rasenschnitt bereitgestellt. Diese Entsorgungsmöglichkeit wurde 2018 eingestellt.

All dies ist für mich ein klares Indiz dafür, dass hier nachgebessert werden muss, indem die Kommunen den Bürgerinnen und Bürgern eine attraktive Alternative anbieten.

Es wird immer Mitmenschen geben, die sich nicht an die Regeln der Allgemeinheit halten werden. Dies darf aber für die Politik vor Ort kein Grund und Anlass sein, der überwiegenden Zahl der anständigen und rechtschaffenden Mitbürgerinnen und Mitbürger eine Option zu verweigern.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich werde mich als Stadtbürgermeister dafür einsetzen, dass die Stadt Polch wieder eine Annahmestelle für Rasenschnitt erhalten wird.

Ihr Frank Gäb